Trotzdem, dass der Gasmarkt genau so liberalisiert wurde wie der Markt für Strom, schaffen es neue Gaskonzerne nicht sich auf dem Markt durchzusetzen. Dies liegt daran, dass ein immenser bürokratischer Aufwand schon fast verhindert, dass neue Gaskonzerne das aktuelle Versorgungsnetz nutzen dürfen. Somit bleibt die aktuelle Vormachtstellung der derzeitigen Gasversorger schon seit Jahren bestehen. Der steigende Gaspreis ärgert viele Verbraucher, wobei nur die wenigsten nachvollziehen können, warum eine Einigung mit einer entsprechenden Behörde dies nicht verhindern kann. In den Zeiten, in jenen sich Öl und Gas noch die Ränge ablaufen konnten, war die bis heute bestehende Einigung verständlich. Es ist kein rechtliches Abkommen auf dass sich die Vertreter der Öl- und Gaskonzerne geeignet haben, sondern eins dass dem Markt die Luft zum atmen lassen soll. Der steigende Gaspreis hängt unmittelbar mit den kontinuierlich steigenden Ölpreisen zusammen. Aber obschon heutzutage eine solche Einigung nicht mehr notwendig ist, da die Gasversorgung im Verglich zur Öllieferung wesentlich weniger von Verbrauchern beansprucht wird, handeln sämtliche Gasanbieter nach diesem Abkommen. Es gibt für den Verbraucher im Endeffekt zwei Möglichkeiten, sich mit Gas beliefern zu lassen. Entweder er wählt den örtlichen Grundversorger, oder einen Gasanbieter der bundesweit die Versorgung mit dem Rohstoff ausführt. Im letzten Fall kommen zusätzlich zu den Gaskosten noch Beiträge für die längere Weiterleitung hinzu. Aus diesem Grund werden auch die aktuellen, extrem hohen Preis der umliegenden akzeptiert – eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Allerdings ist in den nächsten Jahren ein Umschwung diesbezüglich geplant. Daher kann es auch im Moment- trotz der geringen Wahlmöglichkeiten – von Vorteil sein die Tarife des Gasmarktes zu beobachten. Schafft es dann ein neuer, billiger Anbieter doch sich durchzusetzen, kann man sofort den Vertragswechsel veranlassen. Worauf warten Sie, jetzt Gasanbieter wechseln und sparen. Da die globale Nachfrage nach dem Gas, dem umweltfreundlichen Rohstoffes klettert, wird der Preis auch ständig höher. Das ist das wirtschaftliche Prinzip der Welt und die Anfrage wird den Preis immer bestimmen. Das Erdgas wird vermehrt zum Heizen der Privathaushalte und in der Industrie eingesetzt, denn es ist umweltfreundlich und einfach abzubauen. Selbst in Autos werden die Erdgastanks vermehrt eingebaut, denn der Preis für das Gas ist wesentlich günstiger als für Benzin oder Diesel und schont dabei noch die Umwelt. Doch diese Tatsache, dass vermehrt das Gas verbraucht wird, bringt den Preis zum steigen. Selbst die Ölpreisbindung Deutschlands sorgt für die ständigen Preisschwankungen und Erhöhungen. Vor ungefähr 50 Jahren schloss Deutschland mit den Ölreichen Ländern ein Vertrag, der beinhaltet, wenn der Preis für Öl steigt oder sinkt, wird der Preis des Gases ebenfalls angepasst. Da die Nachfrage nach Energie immer weiter steigt, so ist es nicht auszuschließen, dass die Preise für die Energien steigen, denn die hohe Nachfrage macht sich bei hohen Preisen bemerkbar. Wenn also die nächsten Winter und Frühjahre wieder so kalt und lang werden, wird der Preis stets steigen, denn der Gasverbrauch nimmt dann immer mehr zu. Sollte es aber in den künftigen Jahren wieder milder werden, so kann es sein, dass die Nachfrage sinkt und die Preise ebenfalls, aber das sind Spekulationen, die man heute nicht voraussehen kann. Deshalb sollte man die Preisentwicklungen in den Energien stets verfolgen und Anbieter vergleichen. Die Gaspreise sind in den vergangenen Jahren bis zu 38% gestiegen und die Erhöhungen werden auch in den künftigen Jahren noch ansteigen. Da der Wettbewerb auf dem Gasmarkt steigt, wird es auch immer wieder den einen oder anderen Anbieter geben, der sein Gas zu Dumpingpreisen anbietet um die Kunden zu binden. Doch der Verbraucher kann dem ständigen Wettbewerb entgegen kommen, denn ein ständiger Wechsel des Anbieters ist möglich und nimmt auch einen Einfluss auf die Preisschwankungen der Anbieter. Für den Verbraucher sind die Wechsel vollkommen kostenlos und stellen auch keinen großen Aufwand dar, aber die Anbieter sind dann zum Wettbewerb gezwungen. Wenn man sich die Gaspreisentwicklung der letzten Jahre genau ansieht, wird deutlich, dass die Preise gestiegen statt gesunken sind und das wird auch die nächsten Jahre noch so weiter gehen, aber durch den Wechsel zu verschiedenen Anbietern können die Preissenkungen wieder an Anerkennung gewinnen. Dank des ständigen Wettbewerbes und des Vergleiches sind die Anbieter gezwungen die Preise zu drücken, was den Verbraucher freuen wird. |